Lieferung innerhalb von 1 bis 3 Arbeitstagen
Standard Versand 9.50 - Kostenloser Versand bei Bestellungen ab CHF 80

Währung

Ihr Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Druckpresse kaufen

Eine Druckpresse überträgt Farbe von einer eingefärbten Druckform mit gleichmässigem, regelbarem Druck auf Papier – über einen Handhebel oder über zwei Stahlwalzen, zwischen denen Druckstock, Papier und Filz hindurchlaufen. Sie ersetzt das Reiben von Hand und macht jeden Abzug einer Auflage wiederholbar. Racher führt fünf Artikel rund um die Druckpresse: eine Handhebelpresse ab CHF 290.00, drei Walzenpressen von ABIG ab CHF 1'390.00 bis ab CHF 3'146.00 sowie Druckfilz als Zwischenlage ab CHF 33.40. Versandt wird ab Zollikon ZH, Gratisversand ab CHF 80, Lieferung in 1 bis 3 Werktagen.

5 Ergebnisse

5 Ergebnisse

ABIG | Druckfilz als Zwischenlage für Druckpresse - Racher

ABIG | Druckfilz als Zwischenlage für Druckpresse

Von CHF 33.40

Stückpreis
pro

Von CHF 33.40

Stückpreis
pro

Auf Lager

ABIG | Handhebel Druckpresse für Hochdrucktechniken - Racher

ABIG | Handhebel Druckpresse für Hochdrucktechniken

Von CHF 290.00

Stückpreis
pro

Von CHF 290.00

Stückpreis
pro

Auf Lager

ABIG | Druckpresse mit Untersetzungsgetriebe und angetriebener Druckplatte für Hochdrucktechniken - Racher

Von CHF 3,146.00

Stückpreis
pro

Auf Lager

ABIG | Druckpresse mit Untersetzungsgetriebe für Hochdrucktechniken - Racher

Von CHF 1,790.00

Stückpreis
pro

Auf Lager

ABIG | Druckpresse direkt angetrieben für Hochdrucktechniken - Racher

Von CHF 1,390.00

Stückpreis
pro

Auf Lager

Welche Druckpresse passt zu Ihrem Projekt?

Die Entscheidung hängt an drei Punkten: an der Kraftübertragung, am Format, das Sie regelmässig drucken, und daran, wie oft die Presse läuft. Eine Handhebelpresse steht auf dem Tisch und ist in Sekunden einsatzbereit. Eine Walzenpresse braucht einen festen Platz, liefert dafür über die ganze Fläche denselben Druck. Die folgende Übersicht stellt die fünf Artikel gegenüber, die bei Racher tatsächlich im Regal stehen.

Artikel Preis Kraftübertragung Drucktechnik Passt zu
ABIG | Handhebel Druckpresse für Hochdrucktechniken ab CHF 290.00 Handhebel Hochdruck Einstieg, Kurse, Schulzimmer
ABIG | Druckpresse direkt angetrieben für Hochdrucktechniken ab CHF 1'390.00 Handrad, direkt angetrieben Hochdruck Atelier mit regelmässigen Auflagen
ABIG | Druckpresse mit Untersetzungsgetriebe für Hochdrucktechniken ab CHF 1'790.00 Handrad mit Untersetzungsgetriebe Hochdruck Grössere Formate, kraftsparendes Arbeiten
ABIG | Druckpresse mit Untersetzungsgetriebe und angetriebener Druckplatte für Hochdrucktechniken ab CHF 3'146.00 Untersetzungsgetriebe mit angetriebener Druckplatte Hochdruck Werkstatt und Schule im Dauerbetrieb
ABIG | Druckfilz als Zwischenlage für Druckpresse ab CHF 33.40 Zubehör Zwischenlage Ersatz und Nachkauf zur Walzenpresse

Kurz gesagt: Wer Linolschnitte in kleinen Formaten druckt und die Presse wieder wegräumen will, nimmt die Handhebelpresse ab CHF 290.00; wer Auflagen über die volle Tischfläche druckt, kauft eine Walzenpresse und entscheidet dann nur noch, ob das Untersetzungsgetriebe die Kurbelarbeit abnehmen soll.

Handhebelpresse: der Einstieg in Linol- und Holzschnitt

Die Handhebelpresse arbeitet mit einem Hebel, der die Kraft Ihres Arms auf die Druckplatte verstärkt. Sie legen den eingefärbten Stock und das Papier ein, klappen die obere Platte herunter und ziehen den Hebel – fertig. Das Modell im Sortiment ist die ABIG | Handhebel Druckpresse für Hochdrucktechniken ab CHF 290.00. Sie ist die Presse für Schulklassen, Kurse und alle, die zu Hause kein Atelier haben: leicht genug zum Tragen, ohne Aufbau einsatzbereit, von Kindern bedienbar.

Der ehrliche Nachteil: Der Druck wirkt punktuell dort, wo der Hebel ansetzt, und nicht in einer durchlaufenden Linie wie bei der Walze. Bei grossen, vollflächigen Motiven müssen Sie den Stock daher versetzt mehrfach pressen, und ganz gleichmässig wird das selten. Wer regelmässig grosse Formate druckt, ist mit einer Walzenpresse besser bedient. Passende Schneidwerkzeuge, Platten und Walzen finden Sie unter Linoldruck, Papiere für den Abzug unter Papiere.

Walzenpressen von ABIG: gleichmässiger Druck über die ganze Fläche

Bei einer Walzenpresse laufen Druckstock, Papier und Filz zwischen einer Ober- und einer Unterwalze hindurch. Der Anpressdruck wird eingestellt und bleibt dann über den ganzen Durchlauf gleich – das ist der Grund, warum Abzüge aus einer Walzenpresse untereinander so ähnlich aussehen. Racher führt drei Ausbaustufen: die ABIG | Druckpresse direkt angetrieben für Hochdrucktechniken ab CHF 1'390.00, die ABIG | Druckpresse mit Untersetzungsgetriebe für Hochdrucktechniken ab CHF 1'790.00 und die ABIG | Druckpresse mit Untersetzungsgetriebe und angetriebener Druckplatte für Hochdrucktechniken ab CHF 3'146.00.

Direkt angetrieben heisst: Ihre Handkraft am Rad geht ohne Übersetzung an die Walze. Das ist direkt und schnell, verlangt aber Kraft, sobald der Druck hoch ist. Das Untersetzungsgetriebe dreht dieses Verhältnis um – das Rad läuft leichter, dafür brauchen Sie mehr Umdrehungen pro Durchlauf. Die Ausführung mit angetriebener Druckplatte nimmt Ihnen zusätzlich das Führen des Tisches ab, kostet aber am meisten und braucht am meisten Platz. Alle drei sind für Hochdrucktechniken ausgelegt. Wenn Sie Radierungen oder andere Tiefdrucke planen, rufen Sie vor der Bestellung an, statt auf gut Glück zu bestellen. Farben und Werkzeug für die Auflage stehen unter Linoldruck und Farben.

Druckfilz und Zubehör: die Zwischenlage, die den Abzug rettet

Der Druckfilz liegt zwischen Papier und Walze. Er gleicht aus, was der Druckstock an Unebenheit mitbringt, verteilt den Druck in die Tiefe des Papiers und schützt die Walze vor harten Kanten. Ohne Filz sehen Sie im Abzug jede Delle des Stocks und jede harte Plattenkante. Racher führt den ABIG | Druckfilz als Zwischenlage für Druckpresse ab CHF 33.40 – als Erstausstattung und, häufiger, als Nachkauf.

Der Nachteil ist Verschleiss: Filz nimmt Farbe und Feuchtigkeit auf, wird mit der Zeit hart und fleckig und überträgt dann Farbreste auf den nächsten Abzug. Das ist kein Defekt, sondern normal – Filz ist ein Verbrauchsteil, das Sie einplanen sollten, so wie Papier und Farbe. Wer in der Schulwerkstatt druckt, bestellt sinnvollerweise gleich einen Ersatzfilz mit. Weiteres Material rund um den Arbeitsplatz finden Sie unter Zubehör und Hilfsmittel.

Marken bei Racher: ABIG

Das Druckpressen-Sortiment bei Racher ist bewusst schmal und auf eine Marke konzentriert. Statt zehn Modelle nebeneinanderzustellen, führt Racher eine Baureihe, die im Ladengeschäft erklärt und im Reklamationsfall auch bedient werden kann. Das erleichtert den Nachkauf von Zubehör wie dem Druckfilz und heisst, dass am Telefon jemand die Presse kennt, über die Sie sprechen.

ABIG

ABIG ist ein deutscher Hersteller und baut seine Druckpressen in Deutschland. Die Marke ist im deutschsprachigen Kunstfachhandel breit gelistet und auf Hochdrucktechniken für Ateliers, Schulen und Werkstätten ausgerichtet – robuste Mechanik statt Elektronik.

Im Racher-Regal steht davon die Serie für Hochdrucktechniken: die Handhebel Druckpresse ab CHF 290.00 als Tischgerät, darüber die drei Walzenpressen – direkt angetrieben ab CHF 1'390.00, mit Untersetzungsgetriebe ab CHF 1'790.00 und mit Untersetzungsgetriebe samt angetriebener Druckplatte ab CHF 3'146.00 – sowie der passende Druckfilz ab CHF 33.40. Andere Pressenmarken führt Racher nicht; wer eine bestimmte Fremdmarke sucht, fragt besser direkt nach.

Anleitung: So drucken Sie einen sauberen Hochdruck-Abzug

Der Ablauf ist bei Handhebel- und Walzenpresse im Kern derselbe. Wichtig ist die Reihenfolge – wer die Registrierung erst nach dem Einfärben klärt, verschmiert den ersten Bogen.

  1. Arbeitsplatz trennen: eine Fläche für das Einfärben, eine saubere Fläche für Papier und Presse. Farbe, die einmal auf dem Papierstapel liegt, geht nicht mehr weg.
  2. Papier zuschneiden und einen Registerbogen anlegen: Auf einem Bogen markieren Sie, wo Stock und Papier liegen. Diesen Bogen behalten Sie über die ganze Auflage.
  3. Trockenlauf ohne Farbe: Stock, Papier und Filz einlegen und einmal durchführen. So merken Sie, ob der Druck sitzt, bevor Farbe im Spiel ist.
  4. Farbe auf der Platte ausrollen, bis die Walze gleichmässig rauscht und die Farbschicht matt und samtig aussieht. Zu viel Farbe füllt die Schnittlinien und macht das Motiv fett.
  5. Stock einfärben, dabei die Walze in wechselnder Richtung führen, damit die Ränder gleich viel Farbe bekommen wie die Mitte.
  6. Papier auflegen, ohne es zu verschieben, dann den Filz darüber. Bei der Walzenpresse den Tisch gleichmässig durchführen, ohne zwischendurch anzuhalten; bei der Handhebelpresse den Hebel in einer Bewegung ziehen.
  7. Abzug abheben, kontrollieren, Anpressdruck oder Farbmenge korrigieren – und erst dann die Auflage drucken. Fertige Blätter flach und mit Zwischenlagen trocknen.

Wenn der Abzug in der Mitte kräftig und am Rand blass ist, liegt es meist am Anpressdruck; ist er überall fleckig, war zu wenig Farbe auf dem Stock oder der Filz ist verbraucht. Werkzeug und Material für diese Schritte finden Sie unter Linoldruck.

Druckpresse kaufen bei Racher: Beratung, Versand und Abholung in Zollikon

Racher ist ein Fachgeschäft für Künstler- und Bastelbedarf an der Rietstrasse 51 in 8702 Zollikon ZH, gegründet 1936. Sie können sich im Laden beraten lassen oder unter 044 391 42 77 anrufen, bevor Sie eine Presse in dieser Preisklasse bestellen – gerade bei der Frage, ob Handhebel oder Walze zu Ihrem Format passt, spart ein Telefonat viel. Der Versand ist ab CHF 80 gratis, die Lieferung erfolgt in 1 bis 3 Werktagen aus der Schweiz, und die Abholung in Zollikon kostet nichts. Für Schulen und Kitas stellen wir Offerten auf Rechnung aus. Zubehör für den Unterricht finden Sie unter Schule.

Häufige Fragen zu Druckpressen

Was ist eine Druckpresse und wie funktioniert sie?

Eine Druckpresse ist eine mechanische Presse, die Farbe von einer eingefärbten Druckform auf Papier überträgt. Die Kraft kommt über einen Hebel, eine Spindel oder zwei Walzen und wird gleichmässig auf die Fläche verteilt. Dadurch entsteht ein Abdruck, der sich über eine ganze Auflage wiederholen lässt.

Wer erfand die Druckpresse?

Als Erfinder der europäischen Druckpresse gilt Johannes Gutenberg. Er baute seine Presse nach dem Vorbild der Spindelpressen, die damals zum Keltern und Pressen von Tuch verwendet wurden, und kombinierte sie mit beweglichen Lettern. Druckverfahren ohne Presse gab es in Asien allerdings schon deutlich früher.

Was ist die Gutenberg-Druckpresse?

Die Gutenberg-Druckpresse ist eine Spindelpresse mit beweglichem Untertisch: Der Satz aus beweglichen Lettern liegt fest, ein Tiegel wird über eine Spindel darauf gedrückt. Der bewegliche Tisch erleichtert das Einlegen des Papiers, der Metalltiegel verteilt die Kraft gleichmässig über die ganze Seite.

Welches ist das älteste gedruckte Buch der Welt?

Als ältestes datiertes gedrucktes Buch gilt das Diamant-Sutra aus China. Es entstand im Holztafeldruck, bei dem jede Seite als Ganzes in eine Holzplatte geschnitten wurde, und damit lange vor Gutenberg – ohne bewegliche Lettern und ohne Druckpresse im europäischen Sinn.

Wie hat der Buchdruck im Mittelalter funktioniert?

Der Setzer stellte den Text Buchstabe für Buchstabe aus beweglichen Lettern zusammen, spannte den Satz in einen Rahmen und färbte ihn mit Ballen ein. Darüber kam der angefeuchtete Bogen, dann presste der Drucker über die Spindel. Anschliessend wurde der Satz für die nächste Seite neu gesetzt.

Welche Druckpresse eignet sich für den Schulunterricht?

Für den Unterricht ist die ABIG | Handhebel Druckpresse für Hochdrucktechniken ab CHF 290.00 die naheliegende Wahl: Sie steht auf dem Tisch, ist von Schülerinnen und Schülern bedienbar und lässt sich wegräumen. Schulen und Kitas erhalten bei Racher eine Offerte auf Rechnung.

Wozu brauche ich einen Druckfilz?

Der Druckfilz liegt als Zwischenlage zwischen Papier und Walze. Er verteilt den Druck gleichmässig, gleicht Unebenheiten des Druckstocks aus und schützt die Walze. Er ist ein Verbrauchsteil und wird mit der Zeit hart und farbfleckig – Ersatz gibt es bei Racher ab CHF 33.40.

Lohnt sich eine gebrauchte Druckpresse?

Eine gebrauchte Presse kann sich lohnen, weil die Mechanik langlebig ist. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob sich der Anpressdruck auf beiden Seiten einstellen lässt, ob die Walzen sauber und ohne Kerben sind und ob ein Filz dabei ist. Fehlt er, rechnen Sie den Nachkauf ein.